Brüggen

Kommentar zu den Vorfällen in Brüggen „Biologisches Krebszentrum“

13. Aug. 2016

In den Medien wird intensdiv über die Vorfälle im  „Biologischen Krebszentrium“ Brüggen befichtet, u.a. auch heute in den Aachener Nachrichen vom 11.6.2016.

Als Heilpraktiker und Biologe mit bald 10 Jahren Erfahrung in der Onkologie und medizinischer Erfahrung seit 1990 kann ich so ein unveraantwortliches Verhalten absolut nicht nachvollziehen.

Auch wenn es in Deutschland rein rechtlich nicht verboten ist, als Arzt oder HP auf Wunsch des Patienten im Rahmen eines Therapieversuchs auch nicht (ausreichend) untersuchte Substanzen verabreichen zu können, sollte man sich schon überlegen, was man in einem Therapieversuch genau macht. Ein sinnvoller Therapieversuch, z.B. im Rahmen von off-label-use anderweitig zugelassener Medikamente bzw. Wirkstoffen, kann mitunter Patienten helfen, das steht ausßer Frage.

Brompyruvat ist jedoch weder ein zugelassenes ;Medikament noch ist es anderweitig im Rahmen einer Behandlung an Menschen positiv in der Literatur beschriebene Substanz.

Es ist nachgewiesen, dass Krebspatienten nur in qualifizierteb medizinischen Zentren behandelt werden sollten.

Auch die alternative Medizin und Naturheilkunde sollte sich in der Onkologie aber aich generell auf Methoden beschränken, die entweder nachweislich laut Studien oder Monographien wirksam sind und/oder zumindest aus genügend Einzelfallberichten Erfolg versprechen könnten, sei es als Therapie der Krankheit oder als supportive Maßnahme, um sie als Therapie oder Therapieversuch einzusetzen.

Auch Methoden aus der TCM oder Ayurveda sind aus historischer Erfahrung ein möglicher Ansatz in der Onkologie nach meiner Meinung, zumindest gibt es hier posirtive Berichte als ergänzende Behandlung zur schulmedizinischen Therapie.

Es ist bedauerlich, dass solche Heilpraktiker wie der Inhaber der Brüggener Praxis oder solche Vorfälle wie bei Lüneburg mit Drogenexperimenten den Ruf der verantwortungsvoll handelnden Heilpraktiker/innen massiv schädigen.

Auch ich sehe ide derzeitige gesetzliche Grundlage und Praxis zur Erlangung der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde und der weiteren Kontrole nach HPG kritisch, eine gute Regelung für eine ausreichende qualitatiuve Basis ist sicher notwendig.

Die jetzt beginnende Diskussion nach Brüggen ist sinnvoll und nötig, sollte aber nicht über das Ziel hinausschießen und verantwortlich arbeitende Heilpraktiker benachteiligen.